Der Agendapreis

Preisträger von 2002 bis heute (Klick)

Seit 2002 verleiht die Lokale Agenda 21 jährlich ihren AGENDA PREIS für besonders nachhaltiges Engagement in der Kommune.

 

Mit dieser Auszeichnung und der Feier würdigt der Bürgermeister jene Personen und Organisationen, die durch ihr Engagement zeigen, was Gemeinsinn bedeutet.

 

Die Ehrentafel verzeichnet bereits 60 Preisträger.

 

Flyer Agendapreis  (klick)

Agendapreis Vorschlag Blatt (klick)

 

Du willst Vorschläge zum Agendapreis 2021 machen? Dann lade Dir das Agendapreis Vorschlag Blatt runter. Trage Deinen Vorschlag für den Recklinghäuser Agendapreis ein. Anschließend sende es per E-Mail oder Post an das Agenda-Büro.  

 

Der Einsendeschluss für den Agendapreis 2021 ist der 31. Oktober 2021

 

Die Bekanntgabe der Preisträger und die feierliche Übergabe des Agendapreis erfolgt im öffentlichen Rahmen am 04. Februar 2022 im Ratssaal der Stadt Recklinghausen.




Die Agenda-Idee

Gemäß der Übersetzung (agenda = was zu tun ist) wurde 1992 auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro die Agenda 21 von über 170 Ländern als ein weltweiter Aktionsplan für das 21. Jahrhundert beschlossen. Ziel ist eine nachhaltige zukunftsfähige Entwicklung zum Erhalt der Lebensgrundlagen für künftige Generationen im Sinne ökologischer Verträglichkeit, ökonomischer Tragfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist jeder zur Mitwirkung

aufgerufen. Dies geschieht am ehesten in den Kommunen. Aus diesem Grund soll dort eine Lokale Agenda 21 errichtet werden.

 

Der Agendapreis

Die Lokale Agenda 21 in Recklinghausen stiftet den jährlich zu vergebenden Recklinghäuser Agendapreis für besondere Verdienste auf dem Gebiet der nachhaltigen zukunftsfähigen Entwicklung im Geiste der auf der UNGipfelkonferenz im Jahre 1992 beschlossenen Agenda 21. Der Preis ist undotiert.

 

Der Recklinghäuser Agendapreis soll einerseits

herausragende Einzel- und Gruppenleistungen

würdigen, die den Agendagedanken im Sinne des Leitbilds in die Tat umsetzen. Anderseits dient der Preis auch als Ansporn und Unterstützung aller, die ernsthaft den Agendaprozess vor Ort praktizieren (werden).

Die Gestaltung der Urkunden

erfolgte durch den Hertener Künstler Helmut Heinze. 

 

Dieser Wanderpreis verbleibt maximal für ein Jahr beim Preisträger bzw. der preiswürdigen Stätte. Die Preis-träger erhalten eine Urkundenmappe, die die Urkunde und einen handsignierten Druck des Künstlers enthält.

 

Die Kriterien

Die auf der 1992 in Rio de Janeiro von einer UN-Gipfelkonferenz beschlossene Agenda 21 stellt den Leitfaden für die nachhaltige Entwicklung des 21. Jahrhunderts in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales dar. Aus diesem Grund ist das Spektrum für die Preiswürdigkeit vielfältig. Es reicht von der Baumpatenschaft einer Schulklasse über  komm-erzielles Recycling von Wertstoffen bis hin zur entwicklungspolitischen Privatinitiative. Die Preisstatuten möchten der Phantasie bewusst keine Grenzen setzen, um die Idee der Nachhaltigkeit in

alle Lebensbereiche hineintragen zu helfen.

Hingegen dürfen verstorbene Personen, politische

Parteien und Vereinigungen sowie Mandatsträger

nicht vorgeschlagen werden.



Ökologische Nachhaltigkeit

  • Pionierleistungen im ökologischen Landbau einschließlich artgerechter Tierhaltung,Schutzmaßnahmen für die Kulturlandschaft bis zu Arten- und Lebensraumschutz sowie Renaturierung von Gewässern usw. ·
  • Vermeidung Verminderung und Verwertung von Abfall
  • Alternative Verkehrskonzepte
  • Projekte der Umweltbildung
  • Schaffung von Grünvernetzungen, Biotopverbund und Erhaltung klimatisch wichtiger Freiflächen sowie stadtökologische Maßnahmen wie Regenwassernutzung bzw. Grünflächengestaltung
  • Bauökologische oder baubiologische Maßnahmen wie flächensparendes Bauen, Wasser und Energieeinsparung, alternative Energiekonzepte und ökologische Gartengestaltung

Ökonomische Nachhaltigkeit

  • Nachweis wirtschaftlicher Tragfähigkeit bei ökologisch und/oder sozial orientierten Vorhaben
  • Innovative Geschäftsideen im Sinne der Nachhaltigkeit, nachhaltige Produkte und Produktionsweisen, Projekte der Kreislaufwirtschaft
  • Verbraucherberatung und -beteiligung
  • Mehr Mitspracherecht der Arbeitnehmer, Modelle der Arbeitszeit und Lohnzahlungen, faire Lohn- und Preisgestaltungen
  • Einsparung öffentlicher Gelder
  • Modelle der gemeinnützigen und genossen- schaftlichen Wirtschaft (Non-profit-sektor)

Soziale Nachhaltigkeit

  • Soziales Engagement vor Ort oder in anderen Ländern im Sinne der Vermeidung gesellschaft-licher und globaler Schäden
  • Linderung unverschuldeter sozialer Notlagen
  • Formen der Nichterwerbsarbeit oder Arbeitsbeschaffung
  • Sozialräumliche Gestaltungen, private Denkmalsinitiativen oder Ortsbildverbesserungen 
  • Integrationsarbeit
  • Soziale Bildungsarbeit

Die Preisträger

Zu den Recklinghäuser Agendapreisträgern zählen

Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Initiativen, Schulen, Kindergärten, kirchliche Einrichtungen, Firmen usw., die in Recklinghausen und (in Ausnahmefällen in der näheren Umgebung) aktiv sind. Bisher wurden in jedem Jahr drei gleichwertige Agendapreisträger geehrt. Dies ist die Maximalzahl

 

Die ersten Preisträger im Jahre 2002 waren der 

Ökobauer Theo Schürmann, der Förderverein

„Freunde der Volkssternwarte Recklinghausen e. V.“ und die „Projektgruppe Regenwassernutzung“ der Fachschule für Wirtschaft des Kuniberg-berufskollegs.

 

Auf einer Ehrentafel sind die Agendapreisträger

mit den jeweiligen Jahren der Preisverleihung verewigt. Sie befindet sich an der rechten Wand vor dem Eingang des Saals der VHS Recklinghausen (Willy-Brandt-Haus) Herzogswall 17.

Flyer Agendapreis (klick)

Agendapreis Vorschlag Blatt (klick)



Die Einsender

Jede(r) Recklinghäuser Einwohner(in), Gruppe, Verein, Initiative, Schulklasse, Firma usw. kann Vorschläge einreichen. Die Vorschläge müssen sich an den in diesem Faltblatt genannten Kriterien ausrichten.

Wünschenswert wären Vorschläge, die möglichst mehrere Kriterien der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit vereinen. Die Schwerpunkte

der Fachforen der Lokalen Agenda 21 (Konsum, Nachhaltige Stadtentwicklung sowie Runder Frauentisch) können zur Orientierung dienen. Schreiben Sie Ihre Vorschläge auf dem Agendapreis-Vorschlag Blatt ggf. mit Anlagen und richten Sie diese an das Agendabüro

Recklinghausen, Stadthaus C Raum 210. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2021.

 

Die Jury

Die Jury – Mitglieder der Foren der Lokalen Agenda 21 in Recklinghausens – wählt den (die) Agendapreisträger. Gegen ihre Entscheide können keine Rechtsmittel eingelegt werden.

 

Die Preisverleihung

Der Termin für die öffentliche und feierliche Übergabe wir auf der Webseite der Lokalen Agenda zeitnah bekannt gegeben. 

https://bit.ly/3xWsIpv 

 

Impressum

Hrsg.: Agenda-Büro Recklinghausen V. i. S. d. P. Volker Hardt (ehrenamtlicher organisiert) Agenda Büro Recklinghausen Stadthaus C Rathausplatz 3/4 45665 Recklinghausen.

www.lokale-agenda21-re.de

E-Mail: agenda21re@gmail.com

Recklinghäuser Agendapreis  

für nachhaltige Entwicklung 


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